Man soll´s nicht meinen, aber nun gehe ich mit meinem Blog schon ins 10. Jahr!
Damals ... zwischen den Jahren ... hatte ich Zeit mich mit dem Bloggen zu befassen.
Ich weiß noch, die ersten Ratschlläge bekam ich aus einem Gartenforum.
Dort brach das Blog-Fieber aus und ich hatte mich auch angesteckt. *lach*
Hoffen wir mal alle, das blogger.de nicht plötzlich seinen kostenlosen Server einstellt.
Posts mit dem Label Nostalgie werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Nostalgie werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Freitag, 30. Dezember 2016
Samstag, 17. Dezember 2016
❤️ Hänsel und Gretel ❤️
Im Heim meiner Mutter steht nun im Advent ein Haus, was mich an meine Kindheit erinnert.
Nicht nur das alte Märchenbuch mit besticktem Einband von 1969, aus dem uns abends der Vater vorlas.
Sondern wir hatten in den 60ern auch ein 1m-hohes Holz-Haus, das mein Opa gebaut hatte.
Vor Weihnachten wurde es von uns Kindern mit Süßkram beklebt.
Dieses beleuchtete Hexenhaus steht allerdings im Pflegeheim und wurde vom Hausmeister in vielen Arbeitsstunden erbaut.
Auch einen "Drück mich"-Schalter hat er eingebaut und es ertönt die Stimme der Hexe: " Knusper, knusper, knäuschen ..."
Nicht nur die Hexe, auch Gretel und Hänsel im Stall sind vorhanden.
Ein Weg aus Kies, Zäune aus kleinen Ästen und Moos als Untergrund.
Selbst ein kleines Mäuschen an der Türe ist zu finden.
Einfach herzallerliebst ... aber unserer Enkelin war beim letzten Besuch die Stimme nicht geheuer. :oD
Nicht nur das alte Märchenbuch mit besticktem Einband von 1969, aus dem uns abends der Vater vorlas.
Sondern wir hatten in den 60ern auch ein 1m-hohes Holz-Haus, das mein Opa gebaut hatte.
Vor Weihnachten wurde es von uns Kindern mit Süßkram beklebt.
Dieses beleuchtete Hexenhaus steht allerdings im Pflegeheim und wurde vom Hausmeister in vielen Arbeitsstunden erbaut.
Auch einen "Drück mich"-Schalter hat er eingebaut und es ertönt die Stimme der Hexe: " Knusper, knusper, knäuschen ..."
Nicht nur die Hexe, auch Gretel und Hänsel im Stall sind vorhanden.
Ein Weg aus Kies, Zäune aus kleinen Ästen und Moos als Untergrund.
Selbst ein kleines Mäuschen an der Türe ist zu finden.
Einfach herzallerliebst ... aber unserer Enkelin war beim letzten Besuch die Stimme nicht geheuer. :oD
Labels:
Deko,
Enkel,
Nostalgie,
Pflegeheim,
Weihnachten
Mittwoch, 2. November 2016
Der Friedhof lebt
Unter diesem Motto begingen wir gestern zu Allerheiligen den Friedhof in unserem Stadtteil.
Wo sonst kaum eine Menschenseele zu sehen ist und jeder zu seinem Grab eilt, nach dem Rechten sieht, etwas pfalnzt oder Blumen niederlegt, waren gestern an einem der stillen Feiertage hunderte Besucher unterwegs.
Auf dem sonst leeren Vorplatz der Kapelle hörte man Kinderstimmen beim Lagerfeuer, an dem es Stockbrot und heiße Kartoffeln gab.
Bei Kaffee und Kuchen saßen ältere Herrschaften bei einem Plausch auf Bänken.
Es duftet nach frischen Waffeln.
Kinder bemalten Grabkerzen und große Kieselsteine.
Und nach einem Gedenkgottesdienst gab es bei einsetzender Dämmerung einen Fackelumzug.
Auch wenn wir inzwischen alle so nach und nach aus der Kirche ausgetreten sind, gehört der Grabbesuch zum 1. November dazu.
Unser Enkelkind trug stolz ihre weiße Kerze mit Sternen beklebt mit uns zum Familiengrab, obwohl sie noch nicht verstehen kann, dass dort ihr verstorbener Uropa, Tante und weitere Vorfahren begraben sind.
Einige Tage vorher hatte ich das Grab vom Laub befreit und eine winterharte Bepflanzung hergerichtet.
Männe meinte allerdings ... die bunten Herbstbätter sahen doch schön aus. ;o)
Wo sonst kaum eine Menschenseele zu sehen ist und jeder zu seinem Grab eilt, nach dem Rechten sieht, etwas pfalnzt oder Blumen niederlegt, waren gestern an einem der stillen Feiertage hunderte Besucher unterwegs.
Auf dem sonst leeren Vorplatz der Kapelle hörte man Kinderstimmen beim Lagerfeuer, an dem es Stockbrot und heiße Kartoffeln gab.
Bei Kaffee und Kuchen saßen ältere Herrschaften bei einem Plausch auf Bänken.
Es duftet nach frischen Waffeln.
Kinder bemalten Grabkerzen und große Kieselsteine.
Und nach einem Gedenkgottesdienst gab es bei einsetzender Dämmerung einen Fackelumzug.
Auch wenn wir inzwischen alle so nach und nach aus der Kirche ausgetreten sind, gehört der Grabbesuch zum 1. November dazu.
Unser Enkelkind trug stolz ihre weiße Kerze mit Sternen beklebt mit uns zum Familiengrab, obwohl sie noch nicht verstehen kann, dass dort ihr verstorbener Uropa, Tante und weitere Vorfahren begraben sind.
Einige Tage vorher hatte ich das Grab vom Laub befreit und eine winterharte Bepflanzung hergerichtet.
Männe meinte allerdings ... die bunten Herbstbätter sahen doch schön aus. ;o)
Labels:
Enkel,
Fam.,
Heimat,
Nachdenkenswert,
Nostalgie
Mittwoch, 19. Oktober 2016
Dornröschen-Schloss Sababurg
Zu unserem herbstlichen Wander-Urlaub im Reinhardswald gehörte auch ein Besuch der Sababurg.
Im 13. Jahrhundert als Unterkunft für Pilger nach Gottsbüren erbaut, war es knapp 100 Jahre später zum Renaissance-Jagdschloss mit Gestüt umgebaut.
300 Jahre lang wurden unzählige glanzvolle Feste und Gesellschaften gefeiert.
Bis es im 30-jährigen Krieg (1618–1648) stark beschädigt wurde und in einen wildromantischen Zustand verfiel.
Zu dieser Zeit erzählte man sich im Volksmund die Geschichte von Dörnröschen, die durch die Gebrüder Grimm schriftlich festgehalten wurde.
Das Schloss ist weithin sichtbar und liegt auf einer Basaltkuppe.
Beim Aufstieg zu Fuß vom Donnebachtal aus, benötigt man schon gutes Schuhwerk und etwas Puste.
Denn oben befindet sich nur ein kleiner Parkplatz für die Hotelgäste.
1957 ließ das Land Hessen das verfallene Schloss restaurieren und wurde dann auch für die Bürger zugänglich.
Ein Restaurant mit Cafe und 17 Hotelzimmer beherbergen es heute und seit 1987 auch ein Standesamt für romantische Hochzeiten.
Sowie ein ausgebauter Gewölbekeller für die anschließende Feier.
Für Besucher der Schlossanlage mit weitläufigem Rosengarten kostet der Eintritt 4 Euro.
Dafür bekommt man an der Kasse ein Märchenheft (natürlich Dornröschen) und eine 1-Cent-Münze für den Wunschbrunnen.
Ihren Namen hat die Sababurg von der sagenumwobenen Riesentochter Saba.
Auch als Film- und Videokulisse wurde die Sababurg oft genutzt.
Hier für ein Musikvideo zu sehen auf you-tube. AVANTASIA - Sleepwalking
Vom schlosseigenen Tierpark erzähle ich Euch später einmal!
Im 13. Jahrhundert als Unterkunft für Pilger nach Gottsbüren erbaut, war es knapp 100 Jahre später zum Renaissance-Jagdschloss mit Gestüt umgebaut.
300 Jahre lang wurden unzählige glanzvolle Feste und Gesellschaften gefeiert.
Bis es im 30-jährigen Krieg (1618–1648) stark beschädigt wurde und in einen wildromantischen Zustand verfiel.
Zu dieser Zeit erzählte man sich im Volksmund die Geschichte von Dörnröschen, die durch die Gebrüder Grimm schriftlich festgehalten wurde.
Das Schloss ist weithin sichtbar und liegt auf einer Basaltkuppe.
Beim Aufstieg zu Fuß vom Donnebachtal aus, benötigt man schon gutes Schuhwerk und etwas Puste.
Denn oben befindet sich nur ein kleiner Parkplatz für die Hotelgäste.
1957 ließ das Land Hessen das verfallene Schloss restaurieren und wurde dann auch für die Bürger zugänglich.
Ein Restaurant mit Cafe und 17 Hotelzimmer beherbergen es heute und seit 1987 auch ein Standesamt für romantische Hochzeiten.
Sowie ein ausgebauter Gewölbekeller für die anschließende Feier.
Für Besucher der Schlossanlage mit weitläufigem Rosengarten kostet der Eintritt 4 Euro.
Dafür bekommt man an der Kasse ein Märchenheft (natürlich Dornröschen) und eine 1-Cent-Münze für den Wunschbrunnen.
Ihren Namen hat die Sababurg von der sagenumwobenen Riesentochter Saba.
Auch als Film- und Videokulisse wurde die Sababurg oft genutzt.
Hier für ein Musikvideo zu sehen auf you-tube. AVANTASIA - Sleepwalking
Vom schlosseigenen Tierpark erzähle ich Euch später einmal!
Freitag, 30. September 2016
Ade September!
Danke für die schöne Zeit und den schönen Altweibersommer!
Das ist ein Abschied mit Standarten
aus Pflaumenblau und Apfelgrün.
Goldlack und Astern flaggt der Garten,
und tausend Königskerzen glühn.
mit Erntedank und Bauernball.
Kuhglockenläutend ziehn die braunen
und bunten Herden in den Stall.
aus einer fast vergessenen Welt.
Mus und Gelee kocht in den Küchen.
Kartoffelfeuer qualmt im Feld.
mit Huhn am Spieß und Bier im Krug.
Luftschaukeln möchten in den Himmel.
Doch sind sie wohl nicht fromm genug.
Altweibersommer weht im Wind.
Das ist ein Abschied laut und leise.
Die Karussells drehn sich im Kreise.
Und was vorüber schien, beginnt.
--- Erich Kästner ---
Donnerstag, 28. Juli 2016
Baumkringel
Gesehen im Botanischen Garten in Alt-Hamborn.
Kunstvolles im inneren eines Baumes.
Was so ein zersägter alter Baumstamm in sich bergen kann.
Wie viele Eichhörnchen mögen dort übernachtet haben?
Wie viele Vögel ihre Jungen groß gezogen?
Kunstvolles im inneren eines Baumes.
Was so ein zersägter alter Baumstamm in sich bergen kann.
Wie viele Eichhörnchen mögen dort übernachtet haben?
Wie viele Vögel ihre Jungen groß gezogen?
Mittwoch, 20. Juli 2016
Eine Pokémon-Arena
... scheint auf meinem Blog zu sein. :oD
Die Aufrufe steigen stetig und meine Blog-Statistik sagt mir gerade,
dass dies die häufisten Suchbegriffe in den letzten 4 Wochen waren ...
pokemon liste 150
pokemon 150 liste
ersten 150 pokemon
pokemon tiere liste
pokemon die ersten 150
die ersten 150 pokemon
alle 250 pokemon
150 pokemon liste
151 pokemon liste
alle pokemon liste
Aus den Ländern ...
Deutschland
Vereinigte Staaten
Mauritius
Japan
China
Pokémon GO ist das neue kostenlose Reality-Spiel und kann seit dem 13. Juli heruntergeladen werden.
Nostalgie pur für alle, die in den 80/90ern Kinder waren.
In diesem Sinne: "Pika - Pika!"

Die Aufrufe steigen stetig und meine Blog-Statistik sagt mir gerade,
dass dies die häufisten Suchbegriffe in den letzten 4 Wochen waren ...
pokemon liste 150
pokemon 150 liste
ersten 150 pokemon
pokemon tiere liste
pokemon die ersten 150
die ersten 150 pokemon
alle 250 pokemon
150 pokemon liste
151 pokemon liste
alle pokemon liste
Aus den Ländern ...
Deutschland
Vereinigte Staaten
Mauritius
Japan
China
Pokémon GO ist das neue kostenlose Reality-Spiel und kann seit dem 13. Juli heruntergeladen werden.
Nostalgie pur für alle, die in den 80/90ern Kinder waren.
In diesem Sinne: "Pika - Pika!"

Dienstag, 16. Februar 2016
Jubiläumstag
Heute ist unser Tag ... in vielerlei Hinsicht.
Genau heute sind wir seit 36 Jahren ein Paar. Ja, es war Karneval ;o)
Genau heute ist Männe seit 35 Jahren bei Krupp beschäftigt. Die 5-stellige Zahl auf dem Konto hat uns positiv überrascht.
Genau heute seit 31 Jahren verlobt. Unser persönlicher Valentinstag.
Genau heute seit 29 1/3 Jahren verheiratet. Und im goldenen Oktober feiern wir Perlenhochzeit!
Das waren Jahre mit vielen schönen Ereignisse, aber auch sehr schlimmen Erlebnissen und nervkostenden Zeiten.
Besonders mit den Eltern und dem Tod der Schwester. :(
Zurück drehen möchte ich die Uhr nicht mehr.
Im Gegenteil ... wir freuen uns auf eine gemeinsame "Unruhezeit", die im nächsten Jahr beginnt.
Wir zählen die letzten Arbeitstage!
Die Idee für ein passendes Foto kam mir die Tage beim Bügeln.
3 1/2 Jahrzehnte habe ich nun Woche für Woche die Arbeitskleidung von Männe gewaschen und die dazugehörigen blauen T-shirts gebügelt.
Die Firma blieb ein und die selbe, aber das Logo änderte sich oft.
Das alles ist eine laaaange Zeit gewesen.
Eine Zeit in der viel Wasser den Rhein hinunter geflossen ist, wie man hier sagt.
Für heute Abend ist schon in einem unserer Lieblingslokale ein Tisch bestellt.
Genau heute sind wir seit 36 Jahren ein Paar. Ja, es war Karneval ;o)
Genau heute ist Männe seit 35 Jahren bei Krupp beschäftigt. Die 5-stellige Zahl auf dem Konto hat uns positiv überrascht.
Genau heute seit 31 Jahren verlobt. Unser persönlicher Valentinstag.
Genau heute seit 29 1/3 Jahren verheiratet. Und im goldenen Oktober feiern wir Perlenhochzeit!
Das waren Jahre mit vielen schönen Ereignisse, aber auch sehr schlimmen Erlebnissen und nervkostenden Zeiten.
Besonders mit den Eltern und dem Tod der Schwester. :(
Zurück drehen möchte ich die Uhr nicht mehr.
Im Gegenteil ... wir freuen uns auf eine gemeinsame "Unruhezeit", die im nächsten Jahr beginnt.
Wir zählen die letzten Arbeitstage!
Die Idee für ein passendes Foto kam mir die Tage beim Bügeln.
3 1/2 Jahrzehnte habe ich nun Woche für Woche die Arbeitskleidung von Männe gewaschen und die dazugehörigen blauen T-shirts gebügelt.
Die Firma blieb ein und die selbe, aber das Logo änderte sich oft.
Das alles ist eine laaaange Zeit gewesen.
Eine Zeit in der viel Wasser den Rhein hinunter geflossen ist, wie man hier sagt.
Für heute Abend ist schon in einem unserer Lieblingslokale ein Tisch bestellt.
Sonntag, 13. Dezember 2015
Mein altes Kinderbuch
Obwohl ich heute kaum noch Bücher lese (ausgenommen Fachbücher), hab ich als Kind und Jugendliche Bücher regelrecht gefressen.
Naja, es gab halt noch kein Internet. ;o)
Aus dieser Zeit hab ich mein liebstes Kinderbuch in unsere Zeit hinüber gerettet.
"Ein Wusch geht in Erfüllung"
1971 im Schneider-Verlag gedruckt.
Autori; Eva Maria Wiesemann oder auch mit richtigem Namen Eva Maria Sirowatka.
Etwas lediert sieht es schon aus und auch die Seiten etwas vergilbt.
Aber dieses Buch spiegelt genau mein Leben als Kind wieder, was ich so als 8-10-jährige erlebt hatte.
Denn fast jeden Samstag packte ich unseren Einkaufsshopper zum Übernachten, entfloh der Hektik des Elternhauses und lief zu Fuß zu meiner herzensguten Oma.
Die in meiner Erinnerung, wie im Buch, ausschließlich Kleider trug und drüber eine bunte Kittelschürze, selbst im tiefsten Winter.
Wie auf diesem Bild kochte Oma noch auf einem Kohleofen und ich fand es immer fazinierend, was da alles so im Feuer verschwand. ;o) In den 70ern durchaus auch Plastik.
Sonntags gabs immer ein Lieblingsessen.
Zum Beispiel Schlesische Kartoffelklöße mit Gulasch und gesüßtem Blattsalat.
Es gab auch ein Vogelhaus, direkt am Wohnzimmerfenster, was Opa als Tischler selbst gebaut hatte.
Ich kann mich auch noch dünn an die Waschtage im Keller erinnern.
Großer Bottich auf dem Betonboden, Feuer drunter und ein großer Holzlöffel zum Umrühren.
Anschließend musste die nasse Wäsche noch zum Wringen mit Hilfe einer Kurbel durch zwei Rollen gepresst werden.
Zu Heiligabend traf sich die ganze Familie (10 Pers.) in der kleinen Mietwohnung am ovalen Küchentisch.
Es gab immer schlesische Brühwürstchen mit selbstgemachtem Kartoffelsalat.
Ich spielte dann mit meiner Schwester Weihnachtslieder auf der Flöte vor dem bunt geschmückten Baum.
Meine Oma und Tante hatten anschließend Tränen in den Augen.
Was wir als Kinder nicht verstanden.
Vielleicht erinnert so viel in diesem Buch an meine Oma, die schon 1993 verstarb, weil die Autorin auch aus Ostpreußen/Schlesien stammte.
Und wenn ich auf den Kalender schaue, hätte mein Opa genau heute Geburtstag.
Er wäre 104 Jahre geworden.
Naja, es gab halt noch kein Internet. ;o)
Aus dieser Zeit hab ich mein liebstes Kinderbuch in unsere Zeit hinüber gerettet.
"Ein Wusch geht in Erfüllung"
1971 im Schneider-Verlag gedruckt.
Autori; Eva Maria Wiesemann oder auch mit richtigem Namen Eva Maria Sirowatka.
Etwas lediert sieht es schon aus und auch die Seiten etwas vergilbt.
Aber dieses Buch spiegelt genau mein Leben als Kind wieder, was ich so als 8-10-jährige erlebt hatte.
Denn fast jeden Samstag packte ich unseren Einkaufsshopper zum Übernachten, entfloh der Hektik des Elternhauses und lief zu Fuß zu meiner herzensguten Oma.
Die in meiner Erinnerung, wie im Buch, ausschließlich Kleider trug und drüber eine bunte Kittelschürze, selbst im tiefsten Winter.
Wie auf diesem Bild kochte Oma noch auf einem Kohleofen und ich fand es immer fazinierend, was da alles so im Feuer verschwand. ;o) In den 70ern durchaus auch Plastik.
Sonntags gabs immer ein Lieblingsessen.
Zum Beispiel Schlesische Kartoffelklöße mit Gulasch und gesüßtem Blattsalat.
Es gab auch ein Vogelhaus, direkt am Wohnzimmerfenster, was Opa als Tischler selbst gebaut hatte.
Ich kann mich auch noch dünn an die Waschtage im Keller erinnern.
Großer Bottich auf dem Betonboden, Feuer drunter und ein großer Holzlöffel zum Umrühren.
Anschließend musste die nasse Wäsche noch zum Wringen mit Hilfe einer Kurbel durch zwei Rollen gepresst werden.
Zu Heiligabend traf sich die ganze Familie (10 Pers.) in der kleinen Mietwohnung am ovalen Küchentisch.
Es gab immer schlesische Brühwürstchen mit selbstgemachtem Kartoffelsalat.
Ich spielte dann mit meiner Schwester Weihnachtslieder auf der Flöte vor dem bunt geschmückten Baum.
Meine Oma und Tante hatten anschließend Tränen in den Augen.
Was wir als Kinder nicht verstanden.
Vielleicht erinnert so viel in diesem Buch an meine Oma, die schon 1993 verstarb, weil die Autorin auch aus Ostpreußen/Schlesien stammte.
Und wenn ich auf den Kalender schaue, hätte mein Opa genau heute Geburtstag.
Er wäre 104 Jahre geworden.
Montag, 7. Dezember 2015
Luftpost aus NL
Letzten Dienstag fand ich Post, die mit dem West-Wind kam.
So geheimnisvoll wie Mary Poppins. ;o)
Wir (Männe und ich) hatten mal wieder einen Tag zusammen frei und wollten in einer Regenpause schnell zum Friedhof.
Die Allerheiligenkerzen und letztes Laub vom Familien-Grab rechen.
Auf dem kleinen Parkplatz vor dem Friedhofstor fand ich im Beetrand eine gelbe Karte mit blauem Luftballon-Rest daran.
Mein Bauchgefühl sagte gleich: AUFHEBEN! Und das gehört nicht in den Müll!
Und so war es auch.
Die Karte stammte von einem Luftballon-Wettbewerb, der in den Niederlanden am Wochenende stattfand.
Inzwischen habe ich die Karte abgewaschen, getrocknet und zurück geschickt.
Ich fand im Internet auch Fotos vom Flugstart und habe inzwischen schon Antwort auf fb bekommen.
Quelle: www.fcuden.nl
Ein bisschen Mary Poppins ist in uns allen!
So geheimnisvoll wie Mary Poppins. ;o)
Wir (Männe und ich) hatten mal wieder einen Tag zusammen frei und wollten in einer Regenpause schnell zum Friedhof.
Die Allerheiligenkerzen und letztes Laub vom Familien-Grab rechen.
Auf dem kleinen Parkplatz vor dem Friedhofstor fand ich im Beetrand eine gelbe Karte mit blauem Luftballon-Rest daran.
Mein Bauchgefühl sagte gleich: AUFHEBEN! Und das gehört nicht in den Müll!
Und so war es auch.
Die Karte stammte von einem Luftballon-Wettbewerb, der in den Niederlanden am Wochenende stattfand.
Inzwischen habe ich die Karte abgewaschen, getrocknet und zurück geschickt.
Ich fand im Internet auch Fotos vom Flugstart und habe inzwischen schon Antwort auf fb bekommen.
Quelle: www.fcuden.nl
Ein bisschen Mary Poppins ist in uns allen!
Freitag, 13. November 2015
Volksglaube
Im Felde stand ein Knabe
Und sah auf's dürre Land,
Da flog herbei ein Rabe
Und flog auf seine Hand.
Der Vogel ließ sich streicheln,
Der Knabe that's mit Lust;
Er drückte unter Schmeicheln
Das Thier an seine Brust.
In nebelnder Gestalt;
Mit ängstendem Gefieder
Lag Nacht auf Feld und Wald.
Da krächzte laut der Rabe
Und schwirrte bang' umher;
Da weinte laut der Knabe
Und lief im Feld' umher.
Die flogen schwarz herbei,
Umflatterten den Knaben
Mit grausigem Geschrei.
Ermattet von dem Irren
Sank er auf einen Stein,
Und schlief beim Rabenschwirren
Um Mitternächten ein.
Aus seiner Angst und Noth,
Am frühen Morgen fanden
Ihn seine Eltern todt.
Heinrich Bone *1813 - †1893
Samstag, 6. Juni 2015
Held meiner Kindheit ...
Pierre Brice .... oder einfach Winnetou
Laut dem Schriftsteller Karl May ist die Figur seines Indianer-Häutlings Winnetou am 2. September 1874 im Alter von 34 Jahren erschossen worden.
Der für viele Deutsche wahre Winnetou Pierre Brice wurde 86 Jahre alt.
Er starb heute in den Armen seiner deutschen Ehefrau Hella.
Laut dem Schriftsteller Karl May ist die Figur seines Indianer-Häutlings Winnetou am 2. September 1874 im Alter von 34 Jahren erschossen worden.
Der für viele Deutsche wahre Winnetou Pierre Brice wurde 86 Jahre alt.
Er starb heute in den Armen seiner deutschen Ehefrau Hella.
Sonntag, 5. April 2015
Ostern 2015
Seit Tagen scheint bei uns die Sonne, während es im Süden friert und sogar geschneit hat.
Dafür liebe ich den Niederrhein.
Das Osterfest haben wir sozusagen schon hinter uns.
Am Karfreitag hatten wir die Familie zum Lammessen eingeladen.
Ja, Stilbruch ... sonst gibts immer Fisch.
Aber diesmal haben wir die christlichen Rituale mal vergessen.
Da es Wochen vorher so aussah, dass Männe an den Feiertagen arbeiten muß und ich am Samstag auch noch, haben wir den Freitag gemeinsam mit der Familie verbracht.
Und obwohl wir nur zu siebt waren, so mit Kleinkind und seniler Mutter, war es doch ... sehr anstrengend.
Den "Oster"-Spaziergang machte die Familie nach dem Kaffee trinken alleine und ich blieb mit Mutter zu Hause, weil sie kaum laufen kann.
Wir haben dann alte Bilder beschriftet, bevor es niemanden mehr gibt, der weiß wer da abgebildet ist.
Vergilbte Bilder vom Fotografen gemacht, die bald 100 Jahre alt werden und z.B. Großeltern/Urgroßtanten zeigen, die schon im 2. Weltkrieg verstarben oder kurz danach.
Die ich alle nie kennen gelernt habe.
Auch ein Kindergartenbild kam zu Tage.
Sommerfest 1966 oder 67.
Obere Reihe, das 4. Mädel von rechts bin ich.
Dafür liebe ich den Niederrhein.
Das Osterfest haben wir sozusagen schon hinter uns.
Am Karfreitag hatten wir die Familie zum Lammessen eingeladen.
Ja, Stilbruch ... sonst gibts immer Fisch.
Aber diesmal haben wir die christlichen Rituale mal vergessen.
Da es Wochen vorher so aussah, dass Männe an den Feiertagen arbeiten muß und ich am Samstag auch noch, haben wir den Freitag gemeinsam mit der Familie verbracht.
Und obwohl wir nur zu siebt waren, so mit Kleinkind und seniler Mutter, war es doch ... sehr anstrengend.
Den "Oster"-Spaziergang machte die Familie nach dem Kaffee trinken alleine und ich blieb mit Mutter zu Hause, weil sie kaum laufen kann.
Wir haben dann alte Bilder beschriftet, bevor es niemanden mehr gibt, der weiß wer da abgebildet ist.
Vergilbte Bilder vom Fotografen gemacht, die bald 100 Jahre alt werden und z.B. Großeltern/Urgroßtanten zeigen, die schon im 2. Weltkrieg verstarben oder kurz danach.
Die ich alle nie kennen gelernt habe.
Auch ein Kindergartenbild kam zu Tage.
Sommerfest 1966 oder 67.
Obere Reihe, das 4. Mädel von rechts bin ich.
Montag, 26. Januar 2015
Green Chai Latte
So, genug der weißen Bilder.
Man ist ja schon schneeblind. ;o)
Jetzt wird´s grün ... auf jeden Fall in der Küche.
Grüntee-Mischungen aus dem USA gibt es inzwischen auch bei uns.
Und wer Milchkaffee mag, wird auch Milchtee mögen.
Die dekorative Rosentasse mit Signatur von Birgit Schrowange gibt es aktuell gratis bei ADLER-Moden.
Die hab ich gleich mit zur Arbeit genommen, für mein Cappuchino in der Pause.
Man ist ja schon schneeblind. ;o)
Jetzt wird´s grün ... auf jeden Fall in der Küche.
Grüntee-Mischungen aus dem USA gibt es inzwischen auch bei uns.
Und wer Milchkaffee mag, wird auch Milchtee mögen.
Die dekorative Rosentasse mit Signatur von Birgit Schrowange gibt es aktuell gratis bei ADLER-Moden.
Die hab ich gleich mit zur Arbeit genommen, für mein Cappuchino in der Pause.
Donnerstag, 1. Januar 2015
Sonntag, 21. Dezember 2014
Oma/Opa-Tag
... ist, wenn man Rolf Zuckowski mit Schnuti auf DVD ansieht und sich freut wie ein Schneekönig, weil man noch alle Texte des Liederkalenders mitsingen kann.
Da kommen Erinnerungen hoch.
Es war der Neujahrsmorgen 1997 und das ZDF-Fernsehen strahlte diese Sendung aus.
Wir Eltern und unsere Besucher wollten nach der Silvesternacht länger schlafen.
Also durften alle 4 Kinder im Voschulalter alleine fernsehen.
Männe hatte vorher das Videogerät (ja, sowas hatten wir auch mal) programmiert und so begleitete uns die Sendung viele Jahre lang.
Das Videoband wurde so oft abgenudelt, dass es irgendwann rieß, als die Kinder größer waren und sodann im Müll landete.
Heute gibts eine neue DVD mit dem alten Film, den schönen Kostümen und der schrillen (damals modischen) Kinderkleidung. ;o)
Nun hoffen wir, daß unser Schnuti genauso viel Freude daran haben wird, wie Mama und Onkel vor fast 20 Jahren.
Und jetzt hab ich einen Ohrwurm ... "Es schneit, es schneit, kommt alle aus dem Haus ..."
Da kommen Erinnerungen hoch.
Es war der Neujahrsmorgen 1997 und das ZDF-Fernsehen strahlte diese Sendung aus.
Wir Eltern und unsere Besucher wollten nach der Silvesternacht länger schlafen.
Also durften alle 4 Kinder im Voschulalter alleine fernsehen.
Männe hatte vorher das Videogerät (ja, sowas hatten wir auch mal) programmiert und so begleitete uns die Sendung viele Jahre lang.
Das Videoband wurde so oft abgenudelt, dass es irgendwann rieß, als die Kinder größer waren und sodann im Müll landete.
Heute gibts eine neue DVD mit dem alten Film, den schönen Kostümen und der schrillen (damals modischen) Kinderkleidung. ;o)
Nun hoffen wir, daß unser Schnuti genauso viel Freude daran haben wird, wie Mama und Onkel vor fast 20 Jahren.
Und jetzt hab ich einen Ohrwurm ... "Es schneit, es schneit, kommt alle aus dem Haus ..."
Freitag, 3. Oktober 2014
Wiedervereinigung 2014
Gerade auf Facebook bei ampya gelesen.
Man glaubt es nicht.
Zum 30. Band-Jubiläum gibts ne neue CD von "Modern talking".
Ab Montag im Handel erhältlich.
Da haben sich Dieter und Thomas doch nochmal zusammen getan.
Wobei Dieter im Frühjahr noch 20 Millionen für eine Russland- + Deutschland-Tour ausgeschlagen hat.
Man glaubt es nicht.
Zum 30. Band-Jubiläum gibts ne neue CD von "Modern talking".
Ab Montag im Handel erhältlich.
Da haben sich Dieter und Thomas doch nochmal zusammen getan.
Wobei Dieter im Frühjahr noch 20 Millionen für eine Russland- + Deutschland-Tour ausgeschlagen hat.
Mittwoch, 20. August 2014
Grüner Ausblick
Ich liebe diesen grünen Weitblick vom Gästezimmer aus.
Früher war das Tochters Kinderzimmer.
Man kann von dort in die grüne Hölle und weit in den Himmel unserer Stadt sehen.
Das habe ich viele Jahre, als wir noch in unserem Haus lebten, sehr vermisst ... diese Vogelfreiheit!
Man sieht geradezu ins Wohnzimmer der Tiere.
Eine riesen Eiche steht vor dem Haus, aus dem die Eichelhäher, Krähen und Eichhörnchen fleißig die Eicheln fressen.
Ich weiß es noch, als wenn es gestern gewesen wäre.
Im Februar 1989, wir kamen gerade von einem 3-wöchigem Urlaub von Malle zurück, da hatte die Stadt in unserer Abwesenheit kleine Eichen als Staßenbäume gepflanzt.
Heute ist der Baum vor der Türe mehr als 10 Meter hoch.
Ich liebe ihn!
Früher war das Tochters Kinderzimmer.
Man kann von dort in die grüne Hölle und weit in den Himmel unserer Stadt sehen.
Das habe ich viele Jahre, als wir noch in unserem Haus lebten, sehr vermisst ... diese Vogelfreiheit!
Man sieht geradezu ins Wohnzimmer der Tiere.
Eine riesen Eiche steht vor dem Haus, aus dem die Eichelhäher, Krähen und Eichhörnchen fleißig die Eicheln fressen.
Ich weiß es noch, als wenn es gestern gewesen wäre.
Im Februar 1989, wir kamen gerade von einem 3-wöchigem Urlaub von Malle zurück, da hatte die Stadt in unserer Abwesenheit kleine Eichen als Staßenbäume gepflanzt.
Heute ist der Baum vor der Türe mehr als 10 Meter hoch.
Ich liebe ihn!
Samstag, 9. August 2014
Damals 1976 und mehr ...
Ich habe heute mal mein Profil-Bild geändert.
Durch den jetzigen Umzug sind mir wieder alte schwarz-weiß-Fotografien in die Hände gefallen, die mein Vater noch selbst geschossen und entwickelt hatte.
Lang ist es her.
Es war Winter 1976 ... ich meine sogar Weihnachten und es waren spitzkragige Blusen mit Häkel-Pullunder top aktuell.
Die Goldkette mit Medaillon hat ich nur zu Feiertagen/Geburtstagen an.
Darin war ein Foto unseres Hundes, der Anfang des Jahres eingeschläfert werden musste. :o(
Damals war ich süße 15. *räusper* Sagt ich jetzt mal. ;o).
Ich stand kurz vor dem Schulabschluß und ein paar Monate später fing ich meine Lehre als Technische Zeichnerin beim Krupp-Stahlbau an, die ich dann im Jan. 1981 abschloss.
Habe dann noch fast 10 Jahre in meinem Beruf für 1200,- DM netto gearbeitet, bis unsere Tochter kam.
Dann gab es 12 Monate lang 600 Mark Elterngeld und 50 Mark Kindergeld.
Damals konnte man sich noch leisten, für die Kinder die Arbeitsstelle zu kündigen, von dem Verdienst des Ehemannes zu leben und noch einen Kredit für Wohneigentum abzuzahlen.
Das ist heute fast garnicht mehr möglich.
Durch den jetzigen Umzug sind mir wieder alte schwarz-weiß-Fotografien in die Hände gefallen, die mein Vater noch selbst geschossen und entwickelt hatte.
Lang ist es her.
Es war Winter 1976 ... ich meine sogar Weihnachten und es waren spitzkragige Blusen mit Häkel-Pullunder top aktuell.
Die Goldkette mit Medaillon hat ich nur zu Feiertagen/Geburtstagen an.
Darin war ein Foto unseres Hundes, der Anfang des Jahres eingeschläfert werden musste. :o(
Damals war ich süße 15. *räusper* Sagt ich jetzt mal. ;o).
Ich stand kurz vor dem Schulabschluß und ein paar Monate später fing ich meine Lehre als Technische Zeichnerin beim Krupp-Stahlbau an, die ich dann im Jan. 1981 abschloss.
Habe dann noch fast 10 Jahre in meinem Beruf für 1200,- DM netto gearbeitet, bis unsere Tochter kam.
Dann gab es 12 Monate lang 600 Mark Elterngeld und 50 Mark Kindergeld.
Damals konnte man sich noch leisten, für die Kinder die Arbeitsstelle zu kündigen, von dem Verdienst des Ehemannes zu leben und noch einen Kredit für Wohneigentum abzuzahlen.
Das ist heute fast garnicht mehr möglich.
Abonnieren
Posts (Atom)














































