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Sonntag, 16. April 2017

Ostereier?

Nein ... dies sind die Früchte des Palmfarns!
Schöne Feiertage Euch da draußen!
Das Wetter ist bescheiden ... mal Sonne - mal Wolken bei 12 Grad!
Kinder sind mit Enkeln nach Italien geflogen und wir verbringen ein paar ruhige Feiertage zuhause.
Sohnemann kommt heute zum Lammessen und morgen fahrn wir ein Stündchen mit Kuchen im Gepäck ins Heim zu meiner Mutter.

Sonntag, 26. März 2017

Endlich Frühling!

Er hat auf sich warten lassen ... der Frühling!
Spät kam er, aber wir dürfen uns nicht beschweren.
Immerhin hatten wir hier am Niederrhein nur ein paar Frostnächte in diesem Winter und wenige Stunden auch Schnee.

Wir sind dem Frühsommer Anfang März ja schon entgegen geflogen.
15 Tage Urlaub auf unserer Lieblingsinsel im Mittelmeer.
Sandalenwetter mit Temperaturen über 20 Grad.
Aber davon später!

Uns hat der Alltag schnell wieder eingeholt.
Da reichte am letzten Urlaubstag, wir sitzen gerade bei einer Tasse Kaffee im botanischem Garten, kurz vor der Abreise ein Anruf vom Heim.
Mutter ist gestürzt und mit 40 Fieber ins Krankenhaus überwiesen.
Da ist die ganze Erholung ... und wir haben es diesmal sowas von genossen ... ratzfatz wieder weg.
Nach einer Woche Rennerei: Krankenhaus, Arztgespräche, Mutters Pipi-Wäsche waschen ... hab ich jetzt wieder Zeit zum bloggen.

Und gestern hab ich erstmal unseren großen Balkon vom Winterdreck befreit, Fenster, Tisch und Stühle geputzt und die Panorama-Scheibe gewienert.
Die winterharten Stauden hab ich ausgeputzt und diesmal brauchte ich ganix nachpflanzen.
Alles ist prima durch den Winter gekommen.

Aber seht selbst ...
Im "Insekten-Kasten" ist es kräftig gewachsen.
Malve, Ringelblume und auch der Rosmarin haben sich gut entwickelt und haben trotz Frost überlebt.

Auch die Blüten der Ringelblume stehen kurz vorm Öffnen.
Auf die Farb-Explosion bin ich schon gespannt.

Hornveilchen vom Herbst und Schneeheide blühen um die Wette.

Somit erstes Insektenfutter.

Auch der Steppen-Salbei schiebt kräftig Blätter und die Skimmi duftet herrlich.

Auffallend viele Marienkäfer sind unterwegs.
Hier am blühenden Rosmarin.

Männes Waldmeister macht Vorfreude auf Maibowle.

Und am Bienenhotel ...

... fliegen die Wildbienen schon zahlreich ein und aus.

Donnerstag, 28. Juli 2016

Baumkringel

Gesehen im Botanischen Garten in Alt-Hamborn.

Kunstvolles im inneren eines Baumes.
Was so ein zersägter alter Baumstamm in sich bergen kann.
Wie viele Eichhörnchen mögen dort übernachtet haben?
Wie viele Vögel ihre Jungen groß gezogen?

Donnerstag, 21. Juli 2016

Oregano-Habitat

Jedes Jahr wächst es aufs neue.
Trotzt der Trockenheit im Sommer zwischen dem Kopfsteinpflaster der Verkehrsinsel.
Lockt immer Bienen und Hummeln an und auch die Arbeiter der Wirtschaftsberiebe können im nicht den Gar ausmachen.
Der Oregano ... ursprüngliche Gewürzpflanze aus dem Mittelmeerraum.

Samstag, 13. Februar 2016

Blutpflaume blüht

Nach einer gefühlten Ewigkeit mit Regen und grauem Himmel, scheint endlich die Sonne wieder vom blauen Himmel.
Nachbars Bank läd zum Verweilen ein.
Und zu meinem Erstaunen sah ich, dass hier die Blutpflaume ihre ersten Knospen und Blüten öffnet.
Unter "normalen" Wetterbedingungen tut sie dies erst Ende März.
In den letzten Jahren blühte der Baum schonmal um den 5. rum.
Aber das war nicht die Regel.
Von weitem sind die Blüten kaum auszumachen.
Aber sie starten ins Frühjahr.
Ganze 5-6 Wochen eher.
Es sieht wunderschön aus, wenn die Bäume voller rosa Blüten stehen.
Fotos folgen, wenn es soweit ist.

Aber erstmal ist für nächste Woche eine Kälteperiode mit Frost angesagt.
Ich hoffe für mich und die Blüten, dass die Wetterexperten die Temperaturen bis dahin noch etwas nach oben schrauben.

Nun wünsche ich Euch ein sonniges Wochenende.
Ich fahre jetzt bei 2 Grad (puh, Handschuhe nicht vergessen) mit den Rad zur Mutter ins Heim und anschließend mache ich meinen WE-Einkauf.

Tschüssi!

Dienstag, 26. Januar 2016

Ich huste ...

... mir die Seele aus dem Leib ... es will einfach nicht besser werden ... und morgen muß ich endgültig wieder arbeiten.
Ohne Medis gegen Reizhusten komme ich einfach noch nicht über den Tag.
Heute werde ich mal endlich was Frisches einkaufen gehen und dann einen letzten Tag auf dem Sofa verbringen.
Obwohl ... frische Luft kann ja nicht schaden, wo doch schon fast Frühlingslüfte wehen.
Gestern bei einer kleinen Foto-Safari hinter unserer Straße.
Alles steht auf Anfang.
Die Lärche bekommt ihr erstes Grün.
Die Hasel staubt schon mächtig.
Nix für Allergiker.
Die Liguster-Hecke hat ihr altes Laub erst garnicht verloren und schon treiben die neuen Blätter fröhlich vor sich hin.
Die ersten Frühlingsvorboten ... lila Elfenkrokusse.
Eine der am frühesten blühenden Krokus-Arten.
Ebenso die ersten Schneeglöckchen.
Ameisen tragen auch ihre Samen fleißig immer weiter.
Dadurch verwildern sie so schön.
Im Grabeland am See blühen auch die ersten Narzissen.
Hoffen wir mal, dass es keinen Frost mehr geben wird, denn in 5 Wochen haben wir meteorologischen Frühlingsanfang.

Dienstag, 29. Dezember 2015

Winterblüher

Bevor sich am kommenden Wochenende der Winter jetzt doch mit Frost und Schnee zeigen soll, noch ein paar frühe Winterblüher.
Und auch Insekten nutzen das frühlingshafte Wetter der vergangenen Weihnachtstage.

Die erste Nahrung der Bienen.
Die Weide bricht ihre Kätzchen auf.

Auch der Duft-Schneeball steht in voller Blüte.
Teilweise Ende Dezember schon VERblüht.

Hier krabbelt eine dicke Hummelkönigin von Blüte zu Blüte.
Letzte Nahrung bevor es zur Überwinterung in den Erdboden geht.

Selbst Honigbienen fliegen bei 15-17 Grad und sammeln fleißig Nektar.

Auch Herr und Frau Schwan sind über das milde Wetter wohl ganz glücklich.
Zeigen sie sich doch für ein paar Brotstückchen von ihrer ganzen Pracht.

Donnerstag, 29. Oktober 2015

Musikalische Blumen

Bei Lidl gab´s diese Woche Blumenzwiebeln für den halben Preis.
Hyazinthen mit musikalischen Namen und in schönen Pastell-Tönen.
Die mußte ich einfach mitnehmen!

Hyacinthus orientalis "Woodstock" in weinrot
Hyacinthus orientalis "Gipsy Queen" in zartorange
Hyacinthus orientalis "Gipsy Princess" in hellgelb

Das Wandelröschen zieht schon ein.
Es wird sobald Zeit alles zurück zu schneiden.

Aber noch blüht es so farbenfroh.
Kein Wunder ... haben wir doch seit letzter Woche wieder sommerliche Temperaturen.

Die Honigbienen fliegen noch fleißig die blauen Blüten des Borretsch an.
Noch mag ich ihn nicht raus reißen.

In einigen Kästen ist schon die Winterbepflanzung eingezogen.
Schneeheide mit Silberblatt und Hornveilchen.

Eigentlich mag ich kein Heidekraut.
Es sieht oft strohig aus.
Aber die Schneeheide mit ihren unzähligen Glöckchen ... die mögen die Bienen und ich auch.

Sonntag, 6. September 2015

Biotop-Exkursion No. 2

Heute möchte ich Euch von meiner zweiten Biotop-Exkursion durch den hiesigen Volkspark berichten.
Auch diesmal von der Volkshochschule angeboten, führte uns Herr Scholz (Dipl-Ing.) von der Naturwerkstatt über 2 Stunden durch die Natur.

Der vielfältig gestaltete Volkspark (31 ha) wird durch Ziergehölze aus unterschiedlichen Regionen und alten Baumbestand mit naturnahen Waldelementen geprägt.
Ein Ort, an dem man mal so richtig die Seele baumeln lassen kann.
Dies tun nicht nur die Patienten des benachbarten Johanniter-Krankenhausees, sondern auch die Kinder auf den zwei naturnahen Spielplätzen, sowie Jogger und Walker auf dem 8 km langen Wegenetz.
Seit sechs Jahren gibt es den „Phänologischen Garten“ mit Obstgehölzen, Kleingewässern, Totholz, Wild- und Honigbienen des Vereins Naturwerkstatt.

So ... viele Worte, nun folgen Fotos.

Die Sonne schien so herrlich durch das grüne Blätterdach.
Es war relativ heiß an dem Tag Mitte August, doch im Wald ließ es sich gut aushalten.

Und wir (40 Pers.) zockelten alle brav und interessiert dem Führer hinterher.
Nein, keine braunen Gedanken. ;o)

Wir haben Bäume ausgemessen, Alter bestimmt und Bodenproben genommen.
Wir waren erstaunt, dass die dicken Eichen und Buchen schon über 80 Jahre auf dem Buckel hatten.
Man machte uns aufmerksam, dass in diesem Laubwald keine trockenen Blätter auf dem Boden lagen.
Dies ließ vermuten, dass eine aktive Bodenkultur gleich alles verwertete.
Was uns dann die gezogene Bodenprobe bestätigte.

Nicht nur einheimische Bäume wurden angepflanzt.
Die kaukasische Flügelnuss trägt sehr dekorative Samen-Schüre.

Auch der im Frühjahr lila blühende Trompetenbaum hatte viele Früchte angesetzt.

Aber nahe dem Boden konnte man viel entdecken.
Hier z. B. das Hexenkraut.
Die Pflanze wurde schon früh mit magischen Riten verbunden.
Sie wurde als Schutz gegen Hexenwerk und Zauberei in die Viehställe gehängt.
Es liebt feuchte Böden und zeigt an, dass wir am Rhein ... eben am Niederrhein sind.

Dann ging es in den phänologischen Garten, der hauptsächlisch von Schulklassen genutzt und gepflegt wird.
Man teilt die Jahreszeiten den Erscheinungen in der Pflanzenwelt entsprechend in zehn phänologische Jahreszeiten ein.
z.B. beginnt der Vorfrühling mit der Schneeglöckchen- und Haselblüte.
Das kann je nach Bundesland an verschiedenen Kalender-Wochen sein.

Ein naturnaher Teich, in dem die Grasfrösche quakten, durfte nicht fehlen.

Auch einen bunten selbstgezimmerten Stock mit Bienen gab es.

Vorne am Einflugloch saß die Aufpasser-Patrouille.
Was auch eine unvorsichtige junge Dame zu spüren bekam.
Naja, Bienen sind keine Kuscheltiere und das warme Wetter spielt auch eine Rolle ... was sie nun weiß.

Nebenan im Damwildgehege wurde friedlich gegrast und gepickt.

11 Zicklein wurden in der letzten Woche geboren ...

... und einige lagen im Futtertrog.

Zuhause machte ich mir erstmal ein leckeres Butterbrot mit dem heimischen Honig aus der Naturwerkstatt.

Lecker war´s!