Posts mit dem Label Berlin werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Berlin werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 11. Januar 2016

David Bowie †

"Der Star ist tot - der Sternenstaub bleibt"
... schreibt die Presse.

Superstar David Bowie ist tot.
Schock und Trauer sind groß, denn der Brite schrieb Musikgeschichte.
2 Tage nach seinem 69ten Geburtstag ist er an den Folgen einer Krebserkrankung gestorben.

Unvergessen seine Musik und Auftritte im Film
Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo,
der 1980 in Berlin gedreht wurde.

Damals suchten wir zur selben Zeit in der geteilten Hauptstadt die Drehschauplätze auf und tauchten so in die Materie der Musik David Bowie´s und in die für uns so unwirkliche Szenenwelt ein.

Mittwoch, 4. November 2015

Mantis religiosa

Erfreuliche Nachrichten!

Die Europäische Gottesanbeterin kam bis vor einigen Jahren nur noch an wenigen Orten in Deutschland vor.
Etwa im Schwarzwald / Kaiserstuhl oder in der Südpfalz.

Doch nun breitet sich die wärmebedürftige Art aus dem Mittelmeerraum im Zuge des Klimawandels wieder nach Norden aus.
Es gibt einzelne Belege aus Brandenburg / Berlin und Rheinhessen.
Wie im Mantis-Rundbrief 4/2015 zu lesen ist, fand man nach einem Zufallsfund bei einer späteren Begehungen im Berliner Umland, zahlreiche Tiere auf Brachflächen.

Auch ein Aufruf der NABU-Rheinhessen im August an die Bevölkerung, erbrachte viele Meldungen, die nun ausgewertet wurden.

Mich freud diese Nachricht sehr, da die Entfernung bis zu unserem milden Niederrhein weniger als 200 km beträgt.
Allzu lange kann es nicht mehr dauern, bis die interessanten Tiere auch in unserer Umgebung zu beobachten gibt.

Einige Ghana-Gottesanbeterinnen habe ich schon gehalten.
Es sind faszinierende Tier.

Die Europäische Gottesanbeterin steht unter Artenschutz, sodass eine Entnahme aus der Natur verboten ist.
Dies gilt auch für Ootheken und Larven.

Mittwoch, 23. September 2015

Schon Herbstanfang!

Heute!
Mittwoch, 23. September 2015
08:21 Uhr

Erfolgreicher Apfelanbau auf dem Balkon.
Gesehen in Berlin / Friedrichshain


Donnerstag, 27. November 2014

Nebelkrähe

Novembernebel steigt morgens aus dem Wiesen am Rhein-Deich.

Dazu passen die Fotos der Nebelkrähen, die ich im August in Berlin fotografiert hatte.

An der Spree dirket am HBF bettelten sie wie Spatzen nach Brotkrumen.
Da ich keine schwarz-grauen Krähen kannte, noch dazu mit einem Meter Flügelspannweite, dachte ich erst an eine Mutation, wie der DDR-Schäferhund.
Der durch Inzucht hinter Mauern auch keine "frischen" Gene bekam und so zu einer eigenen DDR-Linie wurde.

Allerdings Krähen können ja Mauern mühelos überfliegen.


Zu Hause dann gegoogelt ... und tatsächlich gefunden ... Nebelkrähe (Corvus corone cornix) ... eine eigene Art.

Samstag, 13. September 2014

Zoo Berlin

Am dritten Tag unserer Berlin-Reise besuchten wir den dortigen Zoo mit Aquarium- und Reptilien-Haus.

Aber ich bin mal ehrlich ... wir waren von Berliner Zoo entäuscht.
Da haben wir hier in NRW schönere und vorallem sehenswertere Tieren in artgerechteren Gehegen.
Vor allem die greise Braunbärin Schnute lebt in einem kleinen Zwinger ganz allein.
Seit Jahren bemüht sich die Organisation "Vier Pfoten" um die Aussiedung des alten Bären in einen Bärenpark.
Doch die Herren Politiker brauch ja einen Berliner Bären in Zoo, da dies ihr Wappentier ist. Traurig!

Da lob ich mir den Gelsenkirchener Zoom-Erlebnispark, da haben die Bären große weitläufige Freiräume mit Felsen und Wasserlauf.

Der Eintrittspreis war mit 13 Euro auffallend gering.
Die Kombikarte mit dem Aquarium-Haus kostete allerdings 20 Euro.
Aber so spart man sich das lange anstehen an der Zoo-Kasse, wenn man zuerst das Aquarium besucht.
Das Haus ist sehenswert und wir waren positiv überrascht.
Sodass ich fürs Aquarium nochmal extra bloggen werde.

Leider gab es an der Kasse keinen Zooplan und auch keinen Rundweg ausgeschildert, sodass wir uns auch gleich im Kreis verzettelten. Ärgerlich!
Andere Zoobesucher ging es genauso.
Viele fotografierten am Eingang den Lageplan ... was aber auch nicht sehr hilfreich war, da sehr klein beschriftet.

So zockelten wir mehr planlos an den Elefanten vorbei durch den Zoo.

Das erst neu eröffnete Vogelhaus wirkte recht leer.
Doch das wird sich im laufe der Jahre sicher noch ändern.

Die über 500 Jahre alte Eiche hat uns beeindruckt.
Gepflanzt 1480!

Das Panzernashorn mit seinem gewaltigem Aussehen hatte sich am Kopf verletzt und blutete.
War es deshalb im kleinen Stall eingesperrt?

Bei den Pinguinen rieselten unaufhörlich Eis-Scheibchen aus der Schnee-Maschine.
Schnell wieder raus, denn wir hatten an diesem Tag 25 Grad.

Die Dromedare mit den roten Berberitzen in Vordergrund waren ein schönes Motiv.
Hier saßen wir auch lange auf einer Bank und sahen den Tieren zu.

Nochmal würde ich den Zoo nicht besuchen.
Und für Bärin Schnute hoffe ich, dass die Verantwortlichen doch noch ein Einsehen haben und den Transport in den Bärenwald Müritz genehmigen.

Samstag, 6. September 2014

Berlin-Rundfahrt

Den zweiten Tag unserer Berlin-Reise nutzten wir für eine 6-stündige Rundfahrt.

Ab Alexanderplatz ging es für 17 Euro mit diesem Doppeldecker-Bus kreuz und quer durch Berlin.
So eine live-moderierte Rundfahrt kann ich nur empfehlen, da man jederzeit auch aussteigen kann, um sich Sehenswürdigkeiten anzusehen und später erneut in die Rundfahrt einzusteigen.
Immer wieder erinnert gerade Berlin an den 2. Weltkrieg.
Hier stehen über 200 Steinblöcke ... Denkmal für die ermordeten Juden Europas.
Sehr interessant fand ich, dass die Stelen um bis zu 2 Grad geneigt auf einem welligen Untergrund stehen und so für ein Gefühl der Unsicherheit sorgen.

Gleich in der Nähe befindet sich das Brandenburger Tor.
Hier von der West-Berliner Seite aus.

Bei meinem letzten Besuch konnte man noch nicht hindurch gehen.

Und schwupps ... sind wir in Ost-Berlin. :o)


Hier mit Trabi ... der durfte ja nicht fehlen.
Und obwohl keine Ferien mehr waren und wir die Rundfahrt an einem Dienstag machen, wimmelte es doch ganz schön vor lauter Leuten.

Straße "Unter den Linden" ... hier tranken wir Kaffee und aßen ein Eis um dem Treiben zuzusehen.

Weiter gings ins Regierungsviertel mit seinen vielen Bauten.
Hier sieht man den alten und neuen Teil des Reichtagsgebäudes.

Nun kommen wir zur Siegessäule mit der Gold-Else, wie die Berliner die Siegesgöttin Viktoria nennen.

Mit 1,5 kg Gold wurde sie 2011 frisch aufpoliert.
285 Stufen führen im inneren der Säule hinauf.

Auch Teile der Berliner Mauer findet man immer wieder in der Stadt.
Mich wundern nur die vielen Mauerteilchen die immer noch in den Souvenier-Läden verkauft werden.
Ob die noch original sind?
Müßten in 25 Jahren doch längst ausverkauft sein.
Ich besitze noch einige blaue Stücke von einem Bekannten der sie damals 1989 selbst abgeschlagen hatte.

Für jederman bekannt ist auch der Berliner Grenzübergang "Checkpoint Charlie".
Die wenigsten wissen allerdings nicht, wie es zu diesem Namen "Charlie" kam.
Aber ganz einfach ... es gab drei von den Amerikanern genutzte Kontrollpunkte, die nach dem internationalem Alphabet benannt wurden. Alpha, Bravo und Charlie.
Der Checkpoint Charlie zählt heute als Gedenkstätte zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Berlins.
Etwas unwirklich so zwischen McDonald und Andenken-Lädchen finde ich.

Dabei wurde er durch spektakuläre Fluchten einzelner DDR-Bürger bekannt.
Besonders tragisch 1962 ... der Tod Peter Fechters.

Die kürzlich eröffnete Ausstellung BlackBox gleich am Checkpoint.
Zentrum Kalter Krieg schildert am historischen Ort die Teilung Deutschlands.
Eintrittspreis mit 5 Euro moderat.

Zwei Reihen Kopfsteinpflaster ziehen sich durch Berlin gegen das Vergessen.
Hilft bei der geschichtlichen Erfassung und Fragen wie: stehe ich gerade auf BRD- oder DDR-Boden?! ;o)

Das rote Rathaus.
Hier wurden wir durch den Moderator im Bus auf zwei gepanzerte Limousinen aufmerksam gemacht.
Nur zwei Personen werden in Berlin mit diesen hohen Sicherheitsstandart transportiert.
Der Bürgermeister Wowereit und der Innensenator Henkel vom Landeskriminalamt.
Er meinte, da die Fahrt zum Rathaus ging, dass kann nur der Bürgermeister sein.
Das war er auch ... war unterwegs zu einem schweren Gang ... seinem Rücktritt, wie wir später hörten.

Zurück am Alexplatz mußte ich doch noch den riesigen Affenkopf fotografieren.

Nach 6 Stunden durch Berlin ... gelaufen und gefahren ... waren wir platt, machten uns abends im Hotel frisch, um dann noch gemütlich im Volkspark Restaurant Schönbrunn drußen bei einem Bierchen und lecker Essen die ganze Info vom Tag revue passieren zu lassen und die Seele bäumeln zu lassen.

Montag, 1. September 2014

"Berlin, Berlin ...

... wir fahren nach Berlin!" *sing* ... hieß es letzten Montag für uns.

Ganz entspannt mit dem IC der Deutschen Bahn und reservierten Plätzen sind wir für 130 Euro (mit Rückfahrt) angereist.
Da kann man die 560 km NICHT billiger mit dem Auto fahren.
Schon garnicht in 4 1/2 Stunden.
Mal abgesehen vom Stress auf einer 8-spurigen Straße mitten durch Berlin.
Von den kamikaze-fahrenden Radfahrern will ich mal garnicht sprechen.
Oh Gott, die fahren neben, vor und dicht hinter Bus und LKW ... immer schön im toten Winkel. O_O
Da nutzt der Helm unterm Zwillingsreifen auch nix mehr.

Aber zurück zur Reise.
Vom Haupt-Bahnhof ging es in 19 Minuten mit dem Bus nach Friedrichshain.
Wir hatten alle 5 Tage sonniges Wetter mit Temperaturen über 20 Grad.
Ja, wenn Engel reisen ;o)

Wir wurden im ****Victor´s Residenz-Hotel freundlich mit rotem Eistee begrüsst und dann gab es den Schlüssel für Zimmer 517.
Wir glaubten unseren Augen nicht, als wir dann in die 70 !!!!qm-Suite kamen.
Eine ganze Wohnung für uns ... riesen Schlafzimmer, neues Bad, seperate Küche, Wohnzimmer mit Esstisch + 4 Stühle, Sofa, Sessel, Schreibtisch und 2 TV-Geräte mit kostenlosem sky-Anschluss.
Wir waren baff ... 4 Übernachtungen mit Frückstücksbuffet vom Allerfeinsten für sage und schreibe 258 Euro.
Das hat Männe im Dezember gut gebucht.
Regulärer Preis wären 650 gewesen.
Ausblick zum Volkspark Friedrichshain.
Mittags ging es dann mit dem Bus direkt vom Hotel per Kurzstrecke
(1,50 €) zum Alexanderplatz.
Auf eine legendäre Currywurscht ... die jetzt fast nur noch ohne Pelle angeboten wird.
Gewöhnungsbedürftig!
Aber die Mehrheit der Berliner mögen sie so lieber.
Kurzer Primark-Besuch ... muß man gesehen haben, wie die jungen Mädels säckeweise die Kleidung rausschleppen.
Die Männer stehen draußen auf dem Alexplatz und warten.
Meiner auch ... ;o)

Ansonsten ... über den Platz schlendern ... Schaufenster gucken ... Leute beobachten ... Akrobaten, Künstlern und Straßenmalern zusehen ... und die typischen Plattenbauten von ehemals Ost-Berlin bestaunen.
Es wuselt nur so vor Menschen.
Was hat sich das "drüben" seid dem Mauerfall verändert!!!

Abends ging es geschafft zurück ins Hotel.


Weitere Fotos gibt es später mal, da Mutter Freitag-Abend vom Pflegeheim ins 10 km-entfernte Krankenhaus kam, ist die Zeit etwas knapp für mich.

Sonntag, 24. August 2014

Berlin-Reise

Koffer packen ist heute angesagt.
Ganz früh geht es morgen mit dem IC für eine knappe Woche in unsere Landeshauptstadt Berlin.
Seid Tagen durchforsten wir das Internet.
Was wollen wir alles sehen?
Wie können wir das bvg-Netz nutzen?
Wo kann man lecker Essen?
Wie wird die Stadt ohne Mauer sein?

Stadtrundfahrt - Friedrichshain - Alexanderplatz (mit Primak-Besuch) - Brandenburger-Tor - Checkpoint Charlie - Ku´-Damm - Gedächtniskirche - Reichstag - Kadewe - Fernsehturm - Neptunbrunnen und besonders der Zoo haben es uns angetan.

Im September 1980 war meine erste und auch einzige Reise nach West-Berlin.
Abschlussfahrt mit dem ganzen Lehrjahr der Firma und das waren damals an die 30 Jugendliche.
Das straffe politische Programm tagsüber und das private Nachtleben hat uns schirr erschlagen.
Geschlafen haben wir wenig.

Und immer mit dem Gedanken im Nacken: DDR / kalter Krieg / "Feindesland" / Todesstreifen ... und ja nicht auffallen wenns "rüber" geht.
Das waren einschneidende Erlebnisse.
Ein Mädel von uns ... Angela ... sie war als kleines Kind in den 60ern von Onkel und Tante im Kofferraum aus der DDR geschmuggelt worden.
Bis dahin hatte es niemand gewußt.
Für sie zahlte unsere Ausbildungsfirma sogar den Flug, weil sie nicht, wie wir, mit dem Bus durch die DDR nach West-Berlin fahren konnte.
Sie durfte auch den Ausflug nach Ost-Berlin nicht mitmachen.
Abends hat sie im Bett bitterlich geweint. So nah an der Mutter, aber rüber wurfte sie nicht.
Ebenso ernst wurde die Rückfahrt.
Einer unserer Jungs hatte sich die Woche in Berlin nicht rasiert und bei der Passkontrolle an der DDR-Grenze wurde er aus dem Bus geholt, weil Passfoto und Realität nicht übereinstimmten.
Wir haben Blut und Wasser geschwitzt.
Wenn unsere Ausbilder nicht mit Engelszungen gesprochen hätten, weiß nicht, ob das gut gegangen wäre.
Man wurde ja schon verhaftet, wenn man nur einen Zigaretten-Aufkleber mit "go-west" auf dem Rucksack hatte.

Heute, nach 25 Jahren Mauerfall, werden wir entspannter Berlin erleben.
Ich werde berichten!

Aber "nach drüben" heißt es immernoch. ;o)