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Mittwoch, 7. Mai 2014

Froschglibber

Nach 7 Jahren Teichhaltung hatten im März die Grasfrösche das erstemal in unserem Teich abgelaicht.
Genau am letzten Tag, den wir noch im Haus weilten.

Kurzerhand nahm ich etwas Glibber im Gurkenglas mit.
Datum: 16.03.2014

Im Teich mit Libellenlarven und Shubunkins hatten sie eh keine Chance zum Frosch heranzuwachsen.
Schon 2 Tage später bei Zimmertemperatur (18-20 °C) schlüpften die ersten Kaulquappen.
Datum: 01.04.2014

Und wuchsen in der ersten Woche rasant.
Hier sieht man noch die Eihäute durchs Wasser schweben.
Inzwischen sind sie in eine große Bodenvase mit Wasserpest umgezogen.
Hier gerade bei der Fütterung mit Fischfutter.

Datum: 03.05 2014

Und schon 6 Wochen nach dem Schlupf sind die ersten Grasfrösche fertig fürs Leben in freier Wildbahn.

Im Teich dagegen hat keine Kaulquappe überlebt.

Als Kind habe ich mich immer über die kleinen Fische in den Regentümpeln am Rhein-Deich gewundert, die doch im Sommer ausgetrocknet waren.
;o)

Samstag, 28. September 2013

Seehundstation Norddeich

Auch hier waren wir wieder zu Fütterungszeiten, die täglich um 11 und 15 Uhr statt finden.

Die ausführlichen Berichte dazu sind immer sehr spannend.

Diesmal waren es durch den langen Winter noch 59 Seehunde, die auf 25 kg aufgepäppelt werden müssen, um in die Freiheit entlassen zu werden.
Auch die weitaus größeren Kegelrobben und Schweinswale werden in dieser Einrichtung versorgt.

Dies sind die großen Becken der selbstfressenden Seehunde.
Zwei Dauergäste gibt es, die durch verkümmerte Vorderflossen und ihrer ungewöhnlichen Zutraulichkeit nicht mehr ausgewildert werden können. Sie hätten in der freien Wildbahn keine Überlebenschance.

In den kleineren Becken wird noch mit dem Schlauch ein Milch-Heringsbrei gefüttert.

Hier wird schon auf die Heringe gewartet.

Diese Möwe versuchte auch was zu ergattern, doch keine Chance. ;o)

Mit ihren dunklen Kulleraugen haben sie was niedliches ansich.

Auf der Fähre nach Norderney kann man sie bei Niedrichwasser auf der linken Sandbank entdecken.
Im Hintergrund ein Krabbenkutter und die Küste von Juist.
Diesmal waren es 78 Tiere.
Nach der großen Epidemie (Staupe-Virus) im Jahre 1988 und 2002, in der mehr als 18.000 Seehunde starben, hat sich der Bestand wieder erholt.
Über ihre Nahrung (Fische), nehmen die Seehunde große Mengen an Giftstoffen auf.
Die Organe der Tiere weisen eine hohe Belastung mit Schwermetallen und Dioxinen auf, die das Immunsystem der Tiere schwächen.
Was mir sehr zu denken gab: verendete Seehunde müssen als Sondermüll entsorgt werden!

Dies sind ihre Lieblingsfische ... Plattfische.
Die Barthaare von Seehunden haben etwa zehn Mal mehr Rezeptoren als die bei Katzen und können somit noch Wasserbewegungen eines 40 m-entfernten Fisches spüren.

Inzwischen werden wieder Stimmen laut, dass die Seehunde den Fischern den Fang dezimieren.

Sonntag, 7. Juli 2013

Sommerhitze

Sie hat uns wieder erreicht . . . 29 Grad bisher und das Thermometer steigt weiter.

Gut, dass ich die nächsten 2 Wochen Urlaub habe.

Heute wurden kurzerhand die Forellen auf den Grill gelegt.
In Alufolie und mit Petersiele und frischem Basilikum im Bauch.
Lecker!
Dazu ein schneller Tomatensalat, der schmeckt immer erfrischend.


Freitag, 10. Mai 2013

Kranker Antennenwels

Nach einer unfreiwilligen Landung eines Antennenwels auf dem Sandplatz der Schildi, zeigte sich ein paar Tage später eine krankhafte Veränderung der Rückenschuppen.
Wie abgeraspelt sahen die Schuppen aus. Drumrum konnte man Blut sehen.


Sollte es eine Art Sonnenbrand von der darüber hängenden Leuchtstoffröhre sein?
Ich konnte mir die Verletzung nicht anders erklären.

Der Wels jedoch schien gesund.
Fraß und schwamm wie immer.
Nach einigen Wochen wurde die Stelle kleiner und später waren die Schuppen wieder braun wie vorher auch.

Sonntag, 8. Juli 2012

Eine heiße Woche

. . . liegt hinter uns.
Mit Temperaturen bis 30 Grad ist es hier nicht auszuhalten.
Die Regentonnen sind inzwischen leer und wir freuen uns auf den angekündigten Landregen.
Gestern Nachmittag habe ich noch mal Fotos geschossen.

Der Blick von der Terrasse in den Garten.
Nach der Gierschaktion haben wir auch die Teichbecken gereinigt.
Wir wollten kein Risiko eingehen.
Die Shubunkins haben es uns mit hundertfachem Nachwuchs gedankt. ;o)
Mal sehen, wie viele groß werden und was für Farbmuster entstehen.

Der Stamm vom abgeholzten Pflaumenbaum hat auch noch einen Ehrenplatz im Terrassenbeet bekommen.

Und das rosa Schleierkraut gabs auf dem Wühltisch im Baumarkt.
Das mußte einfach mit.
Es bleibt so kleinwüchsig und ist übersät mit Blüten.

Im Frühbeet der Schildkröten hatte es mit geschlossenem Deckel sogar einmal über 53 Grad.
Tja, wenn der Wetterdienst andauernd Regen vorhersagt und dann nix kommt, passiert sowas schonmal, wenn man auf der Arbeit ist.
Aber so Panzerträger können das ab.
Sie sind ja DIE Sonnenanbeter schlechthin.
Ansonsten können die selbst entscheiden, ob sie nicht lieber im Schatten von Kiwi und Brombeere liegen.

Die Kiwis gleich darüber sind immer sehr durstig.
Kirschgroße Früchte hängen schon darin.

Auberginen, gleich an der warmen Gartenwand, haben schon angesetzt und versprechen gute Ernte.

Auch der dortige Wein trägt zum ersten mal.
Ich bin gespannt, wann er sich blau färbt.

Die Brombeeren sind dies Jahr spät dran.
Bis zur Ernte für Marmelade brauchen die noch Zeit.

Ich freu mich über die gierschfreien Beet.
Habe heute morgen endlich angefangen die letzte Bahn Rasenkanntensteine zu verlegen.
Noch ca. 20 Stück warten auf mich, dann bin ich rundrum fertig.

Und hier sieht man meinen erster Versuch Buchsstecklinge zu ziehen.
Die höher gelegte Teichkante vom Nachbarn sieht von unserer Seite nicht gerade schön aus.

Vor dem Kompostplatz blüht nun auch die Bauernhortensie.
Nach dem Umpflanzen vor 5 Jahren hat sie immer gemickert.


Auch alle anderen Stauden können sich nun von dem alles zuwucherndem Giersch erholen.

UND heute gibts nach 3 Wochen natürliches Nass an die Wurzeln und die 3 Regentonnen werden wieder voll.

Mittwoch, 23. Februar 2011

Frühjahrsputz

Alle 4-5 Jahre ... ist ja schnell gemacht.

Den Fischen hats so dicht gefallen ... aber mir nicht mehr.

Steine und Wurzeln waren überzogen.

Alte leere Schneckenhäuser, Muschelschalen und Herbstlaub mußte raus.

Auch den vielen sich schnell vermehrenden Wasserlinsen wollte ich Herr werden. *ha*
Wer die im Aqua kennt, weiß was ich meine.

Mino möchte die Pflanzendecke.
Soll sie auch wieder kriegen, aber mit Muschelblumen oder Froschbiss.
Die wachsen nicht so explosionsartig.

Ende Dezember wollte Kröte nur noch Ruhe.
Bei einer Wassertemperatur von 18-19 Grad wurde kaum noch gefressen.
Es war Zeit für die Winterruhe.
Also ging es mit Schlafröhre in ihr Überwinterungsquartier in den Keller.

Zum Runterfahren erst einen Tag unter die Kellertreppe (~15 Grad) und dann für 2 Monate in den hintersten Raum bei +-10 Grad.
Von der Putzerei im Januar selber hab ich keine Fotos, aber nach Wasserwechsel mit dem dicken Schlauch gleich nach draußen in die Einfahrt/Vorgarten. Der Wein wird es Danken.
Sand grob durchgesiebt.
Viele Pflanzen auf dem Kompost entsorgt. Besonders die Wasserlinsen.
Steine und Wurzeln abgeschrubbt.
Filterplatten in der Regentonne durchgespült.
Neuen Sand ins Landteil und ... ups ... wohl übersehen ... noch ein paar mumifizierte Eier (schwarz und ausgetrocknet) gefunden.
Nach 2 Stunden sah das dann so aus.

Seeeehr aufgeräumt!

Aber die Futtertablette schmeckt schon wieder.



Ein bischen wird nachgeputzt. *ggg*

Dann gibts eine Rückenmassage ... aber nicht für mich. ;o)

Ein paar Tage später sind einige Nordseegarnelen (Granat sagt man an der Nordsee) dazu gekommen.
Die leben auch im Brack- oder Süßwasser.
Etwas aufgesalzen habe ich das Aquariumwasser übrigens immer, da es gegen Hautparasiten/Krankheiten vorbeugt.

Eine große Teichschnecke ist im Herbst ins Aquarium gewandert, weil sie so beeindruckend war.
Gut kann man den neuen Zuwachs durch das warme Wasser am Häuschen sehen.

Letzte Woche hab ich dann noch in der Pflanzenbörse 300 Posthörner gegen Walderdbeer-Ableger eingetauscht.
Die haben sich im Aquarium gleich breit gemacht.
Leckerchen für Mino!

So sieht das abends aus. Indirekte Beleuchtung im Wohnzimmer.

Vier Wochen nach der Aktion sind die Pflanzen schon beachtlich gewachsen ...

... und letzte Woche ist sie wieder "eingezogen".

Samstag, 23. Januar 2010

Interessante Haustier

Da es im Outdoor-Garten wenig nix zu fotografieren gibt, die Schneeglöckchen stecken gerade erst das Grün durch die kalte Erde, hab ich mich an die Indoor-Gärten gemacht.

Ausser den Stabschrecken lebt eine Ghana-Gottesanbeterin bei uns.
Faszinierender Lauerjäger, die hilfen unser Haus insektenfrei zu halten.

Vor einigen Tagen hat sie ihre zweite Ootheke gebaut.
Ein Schaumnest, in das sie die Eier legt.
Doch leider wird daraus nix schlüpfen, weil das Männchen fehlt.

Direkt daneben steht das 200 l-Aquarium.
Außer unserer Mino leben darin eine große Anzahl an Süßwasserfischen.
Jeder Schildkrötenhalter würde die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, aber mit einer Moschusschildkröte ist das machbar.
Nur kranke und tote Tier werden gefressen.

Unter der Korkrinde leben die zwei unzertrennlichen Dornaugen.

Ein Stockwerk höher unsere Dalmatiner ... die GsD nicht bellen können.

Unser Goldi (Zitronen-Schmerle) war wegen seiner Größe ein Abgabetier und lebte im Zoohandel allein im Pflanzenbecken.
Die Verkäuferin hatte ihre liebe Mühe ihn einzufangen.
Das mochte er garnicht und die ersten Wochen blieb er versteckt.
Doch nun zeigt sich, daß er ein ganz schlaues Kerlchen ist und einiges mehr an Grips hat, wie die anderen Fische.

Die Antennen- und Panzerwelse teilen sich den Sandboden, da bleibt kein fressbares Krümelchen über.
Sie gehören noch zu den ersten Fischen, die wir 2005 angeschafft haben und können weitaus älter werden als ein Hund.

Zum Schluß die Wagtail-Platys, die schon für reichlich Nachwuchs gesorgt haben.
Sie werden im Gegensatz zu den Welsen nur 2-3 Jahre alt.
Da muß man zu den Jungtieren nur ab und an für frisches Blut sorgen.