Montag, 13. Februar 2012

Baum fällt

Gute 35 Jahre ist er alt und für einen Halbstamm soll dies ein hohes Alter sein, wie uns ein Gärtner bestätigte.
Um ihn noch länger zu erhalten, haben wir vor 4 Jahren einen Gesundheitsschnitt durchführen lassen.
Doch damals zeichnete sich schon ab, daß seine Tage Jahre gezählt waren.
Die drei Hauptäste waren von Sonne, Frost und Regen zu weit ausgehöhlt, daß ein zuspachteln nicht mehr lohnte.

Im September schenkte man uns eine neue "Wangenheimer Frühzwetschke" und somit beschlossen wir den alten Baum im zeitigen Frühjahr zu fällen.
Bevor einer der nächsten Stürme das erledigt und womöglich noch Zaun mitreißt oder Teichschale beschädigt.

Fallen sollten nur die 3 Hauptäste und ein Stück vom Stamm.
Da wir den Platz ideal für ein Futterhaus oder Blumenschale finden.

Es war ein Kraftakt.
Männe setzte die Motorsäge und ich hatte das Seil für die Fallrichtung in der Hand.
Der Ast ist gefallen ... ich vorher auch ... mit Daumenprellung.
Mit einem lauten Donnern fiel dann der Stamm auf den eisigen Boden.
Es war fast wie ein Erdbeben.

Hier sieht man den hohlen Stamm.
Damit konnten die fruchttragenden Äste nicht versorgt werden.
Jahr für Jahr schnitten wir mehr trockene Äste aus.



Ast Nr. 1 ist somit schon entastet.
Für das anfallende Holz hätte ich gerne eine Feuerschale und alles andere wird geschreddert.
Ast Nr. 2 und 3 folgen, wenn der heute fallende Schnee wieder verschwunden ist.

1 Kommentar:

Elisabeth Palzkill hat gesagt…

Liebe Heike,

das war sehr interessant für mich.

Herzliche Grüße

Elisabeth