Dienstag, 10. Juli 2012

Ein dicker Brummer

. . . surrte mir bei Dunkelheit um die Ohren.

Im Flug konnte ich nicht erkennen was es war.
Für einen Maikäfer war er zu groß, obwohl ich die auch nur aus dem Zoo kenne.
Und eine Hornisse sieht anders aus, davon gibts hier reichlich.

Am Sonntag-Mittag löste sich das Rätsel.

Ein männlicher Nashornkäfer (Oryctes nasicornis)

Leider sah er nicht gut aus.
Ein halbes Hinterbein fehlte ihm und sein Bauch saß voller Milben.

Sein natürlicher Lebensraum schrumpfen immer mehr, so dass die Art immer seltener wird.
Bei einer Entwicklungszeit der Engerlinge von 2 – 5 Jahren müssen die Brutstätten in Holzspan-Haufen für längere Zeit unberührt bleiben.

Der Nashornkäfer ist in der Bundesrepublik nach der Bundesartenschutzverordnung als „besonders geschützte Art“ unter Schutz gestellt.

Kommentare:

Angelina hat gesagt…

Noch nie gesehen!
LG

Susi hat gesagt…

So einen habe ich bisher auch noch nie zu Gesicht bekommen :).

Anonym hat gesagt…

Die Milben fliegen nur mit, die tun ihm nix, nutzen ihn nur als "Lufttaxi". Manchmal sind es einfach nur zu viele - die lassen sich leicht wegpusten, mach' ich immer! Neulich hatte ich hier auch wieder einen, der war intakt und ohne Passagiere.
Eine gute Woche wünsch'ich, Gruß, die Alex!